Final Fantasy XI Test — Veröffentlicht am 22. Mai 2004 — 18:55 Uhr von Redaktion
Test — Test: Final Fantasy XI
Final Fantasy gibt's jetzt auch als MMORPG! Doch wie gut ist der Onlineableger wirklich?
Im schönen Lande Vana D'iel brach im Jahre 863 der Kristall-Ära ein Krieg aus. Der Shadow Lord und sein Gefolge überfielen das blühende Reich. Viele Schlachten wurden geschlagen, doch nach Jahren konnte eine Allianz der vier mächtigsten Völker die Armeen des Schattens zurückschlagen. Der Preis war groß - das Land war verwüstet, ganze Städte waren zerstört. Doch während die Bewohner der Welt dabei sind, das Geschehene zu vergessen, beginnt das Böse erneut sich über dem Land auszubreiten.
Völker von Vana D'iel
Die Klassenauswahl in Final Fantasy XI hebt nicht sonderlich von anderen Online-Rollenspielen ab. Der Spieler hat die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Völkern - den ausgeglichenen Menschen, kleinwüchsigen Magiern der Tarutaru, mit Waffen geschulten Elvaan, katzenartigen und agilen Mithra, sowie die großen und klobigen Galka. Typischerweise haben alle Rassen verschiedene Vor- und Nachteile.


Zur Berufswahl stehen dem Spieler Klassen wie Warrior (Krieger), Black Mage (Schwarzer Magier), White Mage (Weißer Magier), Red Mage (Roter Magier), Thief (Dieb) und Monk (Mönch). Hier empfehlen wir, die Klasse mit der optimalen Rasse zu kombinieren. So geben die starken Galka besonders gute Krieger ab und die Mithra sind geschickte Diebe.
Am Erscheinungsbild des Alter Egos kann der Spieler einige Einstellungen vornehmen - von der Haarpracht bis zur Augenbraue werden innovative Möglichkeiten geboten. Ferner kann der angehende Held noch seinen Heimatort bestimmen, wobei er die Wahl zwischen Bastok, San d'Oria und Windurst hat. Der Geburtsort ist recht wichtig, da der Spieler später im Conquest für seine Region antritt. Außerdem erhält man als Ortsansässiger einen magischen Gegenstand, der die Statuswerte erhöht. Wer also einen TaruTaru spielt und als Heimat Windurst, den natürlichen Wohnort des Volkes wählt, erhält dieser beispielsweise einen Ring für die Agilität und Intelligenz sowie eine Erhöhung der Magiepunkte. Startet er in Bastok oder San d'Oria bekommt er nichts.
Meine Behausung
Unabhängig von dem Geburtsort des Abenteurers, hat jeder Spieler von Beginn an ein eigenes Mog-House. Das ist im Prinzip die Behausung des Avatars, die in jeder beliebigen Wohngegend jeder Nation vorzufinden ist. Hier werden Treffer- und Magiepunkte wiederhergestellt, Gegenstände aufbewahrt (bis zu 50 Stück), Zeitung gelesen und Post verschickt. Abgesehen davon lässt sich im Mog-House der Job des Charakters wechseln, womit das Klassensystem des Online-Rollenspiels eingeleitet wird. Wenn man einen Beruf angenommen hat und diesen nicht mehr betreiben will, kann man seinen Job abtrainieren. Die neue Profession muss der Spieler von Beginn an wieder neu erlernen. Vielen Kunden bleibt hier kaum eine andere Möglichkeit, denn Entwickler Square Enix will für jeden weiteren Charakter einen Dollar mehr haben.
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