Test: Ryzom

Neuer Besitzer, neues Glück? Wir haben uns erneut nach Atys begeben und verraten euch, was sich alles getan hat!

Fast fünf Jahre ist es her, als wir euch unseren ersten Test zum MMORPG-Sternchen Ryzom präsentierten.  Nach einer turbulenten Zeit, in welcher nicht nur Entwickler Nevrax in Konkurs ging sondern auch der damalige neue Besitzer Gameforge France das Handtuch warf, hat eine kleine Softwareschmiede namens Spiderweb die Spieleserver im letzten August wieder geöffnet. Diese verkauften das Spiel aber auch erst kürzlich wieder an Winch Gate, die Ryzom nun weiter betreiben. Wir haben uns für euch unter die Homins gemischt und sagen euch, wo Ryzom heute steht.

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Vor dem Abenteuer

Um Ryzom anspielen zu können, saugt ihr euch einfach kostenlos den Client. Da dieser doch ca. 6,5 GB schwer ist, nutzt ihr die Zwischenzeit, um euch auf der offiziellen Website zu registrieren. Beim ersten Start werdet ihr euch nochmals gedulden  müssen, da jede Menge Patches euren Client auf den neuesten Stand bringen.

Bei der Charaktererstellung könnt ihr zwischen vier Rassen wählen. Rein optisch unterscheiden sich die kämpferischen Fyros,  die adlig-stolzen Matis, die pfiffig-klugen Tryker und die spirituell veranlagten Zorai doch recht gewaltig. Von den Fähigkeiten und Fertigkeiten gibt es jedoch keinerlei Unterschiede. Die Individualisierung eures Alter Ego ist recht umfangreich, über Schieberegler könnt ihr nicht nur Statur oder Augenfarbe wählen, selbst einzelne Gesichtszüge wie Augen- oder Mundstellung könnt ihr recht diffizil einstellen.

Keine Angst haben müsst ihr, wenn ihr euch bei Frisur und Tätowierung unsicher seid, in jeder größeren Stadt kann man später für ein paar Dapper (die Bezeichnung der Ingame-Währung) jederzeit zum ortsansässigen Friseur oder ins nächste Tatoostudio gehen. Doch nun wird es Zeit, sich ins Abenteuer zu stürzen.

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Die Grafik von Ryzom ist nur leicht angestaubt!

Freie Charakterentwicklung

Gab es früher die rassenbezogenen Flüchtlingsinseln, treffen heute alle Neulinge im Rangerlager der Anfängerinsel Silan ein. Hier empfiehlt es sich, die wirklich nett in Geschichten verpackten Startmissionen durchzuspielen, werden doch bei diesen die verschiedenen Fertigkeiten und ihre Anwendung erklärt.

Wird euch ganz zu Anfang die Frage gestellt, ob ihr gern Kämpfer oder Magier, Handwerker oder Rohstoffsucher werden wollt, müsst ihr nicht lange überlegen, denn in Ryzom könnt ihr alles machen. Entgegen der sonst MMOG-typischen Klassenwahl und den damit vorgezeichneten Weg eures Chars habt ihr in Ryzom absolute Skillfreiheit.

Von den Grundfertigkeiten spezialisiert sich jede Fertigkeitenrichtung mit steigenden Fähigkeiten in einem Skillbaum. Wählt ihr also am Anfang den Weg des Kämpfers, werdet ihr bald vor die Entscheidung gestellt, ob Nah- oder Fernkampf. Wählt ihr den Nahkampf, teilt dieser sich dann in Einhand- und Zweihandwaffen auf und dann wiederum in die einzelnen Waffengattungen.

So kompliziert das zuerst klingt, müsst ihr doch keine Angst haben, euch zu verskillen. Denn wenn euch beispielsweise der Axtkampf doch nicht so gefällt und ihr lieber den Weg der Magie gehen wollt, so levelt ihr einfach auf Magie weiter.

Fertigkeitenpunkte sind eigentlich immer genug vorhanden, um die entsprechenden Fähigkeiten bei den Lehrern kaufen zu können. Habt ihr sowohl Nahkampf wie auch zum Beispiel Heilmagie gesteigert, könnt ihr um so freier entscheiden, welche Aufgabe ihr in einem Team übernehmen wollt und ihr mit entsprechender Ausrüstung euch lieber als Heal oder Melee betätigen wollt. Und wenn euch danach ist, könnt ihr nebenher sogar noch ein Handwerk betreiben und euch somit jeweils selbst eure Waffen oder Magieverstärker bauen.

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Gamona
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