Mit der Zeit wurden die Menschen aber immer mächtiger und Taborea wurde von Kriegen erschüttert. Jahrhunderte des Unheils zogen ihre Schatten über die Welt - doch jetzt beginnt eine neue Ära: Die Epoche der großen Entdeckungen.
Auf in den Kampf!
Nachdem neue Recken die Übungszone absolviert haben, fällt direkt die gut gefüllte Spielwelt auf, die wegen der Comic-Grafik doch ein wenig an Genreprimus World of Warcraft erinnert. In den Startgebieten tummeln sich unzählige Spieler, mit denen man theoretisch direkt gemeinsam in einer Gruppe loslegen kann. Doch auch Solospieler kommen dank dem enormen Umfang an Quests zumindest zu Beginn auf ihre Kosten. Die meiste Zeit könnt ihr euren Charakter über Missionen verbessern, die zwar größtenteils aus Sammel- und Killquests bestehen, aber immerhin einen Leitpfaden bieten und dank ordentlichem Kompass nicht lange gesucht werden müssen. Zudem gibt es auch epische Abenteuer, die für geschichtsinteressierte trotz der relativ gewöhnlichen Grundstory echte Leckerbissen darstellen. ![RunesofMagic_Battles_02[1]](http://images.playmassive.de/ghash,2bd20b1a,68901d864135d110508883cd8c18aef5/370,278/runes-of-magic/RunesofMagic_Battles_02[1].jpg)
Grafisch erinnert Runes of Magic an Genreprimus World of Warcraft!
Das halbrundenbasierte Kampfsystem gleicht dem von World of Warcraft, Everquest 2 und vielen weiteren Online-Rollenspielen. Der Spieler muss sich zuerst in Reichweite seines Opfers begeben und dann betätigt er verschiedene Fähigkeiten oder Zauber über die Aktionsleiste. Stirbt der Feind, gibt es eine bestimmte Menge Erfahrungspunkte, die ihr zum Levelaufstieg und somit für neue Fertigkeiten benötigt.
Für einen knackigen Schwierigkeitsgrad sorgen die verschiedenen Instanzen, die nur gut organisierten Gruppen zu empfehlen sind. Hier warten verschiedene Boss-Monster, die von mächtigen Gefolgsleuten bewacht werden. Doch auch unterwegs trefft ihr auf einige harte Gegner, die dem unerfahrenen Spieler schnell ins Jenseits befördern - was wohl auch den Verkauf von Ingame-Items ankurbeln soll. Im High-Level Bereich fehlt es dann leider aber doch irgendwann an Inhalten, so dass man im weiteren Spielverlauf nicht mehr um das so genannte „Grinden" herumkommt. Der Charakter kann demnach also nur noch weiter aufsteigen, wenn er Monster erledigt, da es kaum noch Quests gibt. Auch die Menge der Instanzen ist für anspruchsvolle Gilden noch zu gering. Glücklicherweise hat Frogster Interactive schon Nachschub angekündigt.
Die Kämpfe unter Spielern bieten ebenfalls nur bedingt Abwechslung. Zwar können sich tapfere Gladiatoren mittlerweile in einer Arena messen oder gar in Gildenkriege stürzen, jedoch ergibt dies noch keinen wirklichen Sinn. Hier fehlt einfach noch ein ausgereiftes Punkte- bzw. Boni-System. Aktuell können sich PvP-Freunde nach Status lediglich gewisse Vor- und Nachteile erspielen.
„Gute" Charaktere, also Helden, die Mörder erledigen verlieren seltener Gegenstände an den Feind. „Böse" Charaktere erhalten dafür mehr Lebenspunkte - wobei im Umkehrschluss die Chance höher ist, mehr Gegenstände zu verlieren. Auf den speziellen PvP-Servern könnt ihr euch ab einer gewissen Stufe überall bekämpfen. Auf normalen Servern dürft ihr euch ab Level 15 in Gefechte unter Spielern stürzen - aber nur, sofern ihr das auch wirklich wollt.