Test: Runes of Magic

Das beste kostenlose MMORPG? Wir gehen dieser Frage auf den Grund!

Seit dem 19. März 2009 ist die finale Version von Runes of Magic erhältlich und eingeschlagen wie eine Bombe. Satte 700.000 virtuelle Abenteurer haben sich seit der ersten Beta-Phase registriert. Bis die Millionen-Marke geknackt ist, wird es wohl nicht mehr lange dauern. Wir reisen nun schon seit fast einem halben Jahr durch die Welt von Taborea und verraten euch, was das „kostenlose" Online-Rollenspiel wirklich taugt!

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Obwohl Runes of Magic gratis zum Download angeboten wird, verkauft sich aktuell auch die Box-Variante des Fantasy-MMORPGs wie geschnitten Brot. Schon in der ersten Verkaufs-Woche konnte sich das Online-Rollenspiel auf Platz 2 der GFK-Charts katapultieren. Die Box von Runes of Magic kostet 9,95 Euro und enthält den Spielclient auf DVD sowie einige Special-Items. Demnach können sich Käufer auf ein exklusives Greifen-Haustier, diverse Tränke, Juwelen, Bohrer, den Goldenen Hammer der Reparatur und ein Streitross für sieben Tage freuen.

Auch die sonstige Finanzierung des Titels läuft über virtuelle Gegenstände, die ihr im spieleigenen Shop für bares Geld kaufen könnt. Ein Konzept, das mittlerweile immer mehr Spieler begeistert, aber nicht unbedingt günstiger ist, als eine monatliche Gebühr. Doch dazu später mehr!


Der Cinematic Trailer von Runes of Magic! Weitere Videos gibt es in unserem Heimkino!

Mein Held

Wie in jedem Online-Rollenspiel erstellt der Spieler auch in Runes of Magic zu Beginn einen Charakter. Hier hat der europäische Publisher Frogster Interactive im Vergleich zum koreanischen Original Radiant Arcana, auf dem Runes of Magic basiert, noch einiges verbessert. So wurden beispielsweise diverse Gesichter hinzugefügt, die nicht ganz so mangalastig erscheinen. Ferner hat das Team die komplette Aufmachung des Spiels an den europäischen Markt angepasst.

Die Charaktererstellung ist zwar ganz nett, dürfte MMORPG-Veteranen dennoch nicht aus den Socken hauen, da die Auswahlmöglichkeiten eher beschränkt sind. Zwar können Spieler diverse Körpereinstellungen, das Geschlecht und die Haare ändern, es stehen allerdings nur verschiedene Paletten an Gesichtern zur Verfügung. Eine perfektionierte Visage könnt ihr eurem Charakter somit nicht verpassen. Weiterhin dürfen angehende Abenteurer nur in die Haut eines Menschen schlüpfen - verschiedene Rassen fallen bislang komplett weg. Die sechs unterschiedlichen Klassen sind hingegen beliebte Evergreens. Virtuelle Helden können die Fantasy-Welt demnach als Magier, Krieger, Priester, Kundschafter, Schurke oder Ritter unsicher machen. Ab Level 10 lässt sich die gewählte Klasse dann mit einer weiteren Profession kombinieren. So dürft ihr beispielsweise auch einen Krieger/Magier kreieren. Insgesamt gibt es 30 verschiedene Möglichkeiten.

Ein Buch erschafft eine Welt

Der Storyplot von Runes of Magic ist genau so genretypisch, wie das Klassenrepertoire. Der Welt von Taborea, in welcher der geneigte Recke seine Abenteuer besteht, wurde vor langer Zeit vom Gott Ayvenas erschaffen. Der Schöpfer schrieb damals ein Buch und alles, was er sich wünschte, wurde zum Leben erweckt. Er sehnte sich nach Pflanzen, also entstanden Grasländer, schmucke Blümchen und große Bäume. Ebenso zauberte er das tiefblaue Firmament herbei, das Rauschen des Windes sowie alle Kreaturen, einschließlich der Menschen, in dessen Rolle man schlüpft.

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