Nun zum eigentlichen Spiel! Was sind euere besonderen Features, wo hebt ihr euch vom Rest der Spiele ab? Was ist dein persönliches Highlight in Renaissance?
Hm... besondere Features... eigentlich haben wir in jedem Bereich viele Neuerungen geplant. Ich würde vielleicht das wichtigste hervorheben und sagen, wir legen sehr viel wert auf Community, Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele. Renaissance ist alles über Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl. Gilden und andere Gruppierungen werden eine sehr wichtige Rolle spielen.
Bevor hunderte aufschreien, möchte ich dazusagen, dass obwohl man die Welt auch alleine erkunden kann, wird man trotzdem mit jeder Aktion etwas für oder gegen bestimmte Gruppen, Fraktionen oder Gemeinschaften tun, und dadurch die Welt immer ein bisschen verändern. Wir wollen Gemeinschaftsgefühl nicht mit Zwangsgruppierungen vor dem Boss Mob erreichen.
Mein persönliches Highlight - logischerweise - ist das Crafting System, denn ich habe das grunddesign dazu selber entworfen. Ich kann kaum erwarten es auszuprobieren und sehen, ob es tatsächlich funktioniert. *lächelt*
Große Spiele wie Age of Conan setzten in naher Zukunft auch im Sektor der Online Rollenspiele auf eine direkte Kampsteuerung. Springt ihr auf den Zug mit auf oder geht ihr hier neue oder alte Wege?
Wir diskutieren immer noch sehr viel über Kampfsteuerung. Wir haben viele Ideen und es ist sicher, dass es eine Mischung aus Knöpfe drücken und direkter Steuerung sein wird, aber wir wissen noch nicht genau, wie es im fertigen Spiel aussehen wird. Ich denke, unsere Vorstellungen ähneln sehr stark an die, von den AoC Entwicklern. Mal sehen, wie erfolgreich sie damit werden. *lächelt*
Welche Konzepte gibt es im Bereich Crafting, Handel und Wirtschaft? Ein Wirtschaftssystem das allein von Spielern abhängt oder bieten auch NPC Waren an?Wird es Aktionshäuser geben oder darf man NPCs anheuern, die am Marktplatz Handelsgut verkaufen?
Crafting wird sehr komplex (aber nicht kompliziert) sein und nur für die echten Handwerker genießbar. Wir wollen nicht, dass jeder nur so nebenbei alles für seinen Avatar herstellen kann. NPCs werden nur die Waren anbieten, die durch Spieler erstellt und zum Verkauf angeboten wurden. Wir haben viele verschiedene Verkaufskanäle ausgedacht, angefangen von „Auktionshäusern" bis eigene NPCs, aber der Markt bleibt immer lokal.Das Wirtschaftssystem wird absolut 100% von den Spielern gesteuert und es wird diverse Möglichkeiten geben die Waren an den Mann zu bringen.
| Titel | Renaissance |
| Website | www.renaissance-mmorpg.com |
| Entwickler | 3DMagic |
| Betreiber |
| Status | Entwicklung |
| Genre | Fantasy |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| EuroServer | |
| PvP? | Ja |
| Kampfmodus | Halbrundenbasiert |
| Kaufpreis | |
| Gebühren | |
| Zahlung |
| System | |
| Empfehlung |
das Konzept von Renaissance könnte zu einem neuen MMORPG-Boom führen. Im Moment hetzt man doch nur von einem Standard-Kost-MMOG zum nächsten, um jedesmal festzustellen, dass die jeweilige Welt zu statisch aufgebaut ist und man sich deshalb irgendwann langweilt.
Die Zahl der potentiellen Online-Rollenspieler wird unterschätzt. Zum einen gibt es die solide Basis der Spieler, die aus dem Pen&Paper und Larp kommen. Was man allerdings unterschätzt, ist das Potential der jüngeren MMOG-Generation, oder sollte man WoW-Generation sagen? Auch diese Computerspiele-Generation wird Erfahrung sammeln und ein Teil davon wird sich weiterentwickeln.
Mein Eindruck ist, dass inzwischen immer mehr Spieler nach einem neuen Spielkonzept Ausschau halten, dies derzeit nur nicht finden.
Rollenspieler sorgen bereits jetzt in den Standard-MMOGs für eigenen Content und veranstalten selbst Events. Diese Gruppe von Spielern wechselt meist langsamer als andere Zielgruppen ein MMOG und kann sehr treu sein. Damit könnte man sich langfristig eine gute Einnahmequelle sichern.
Wieso spielen heute noch Spieler UltimaOnline? Wieso werden andere MMORPGs eingestellt? Wieso existiert immer noch Saga of Rhyzom, obwohl es schon lang totgeglaubt wurde? Renaissance wird ein dynamisches Questsystem haben, bei dem Spieler den Content für eigene Quests schaffen. Es wird politische Skills geben. Crafting wird man auch als echtes Crafting bezeichnen können. Dadurch, dass viel Content durch die Spieler (Spieldynamik) erschaffen wird, ist für mehr Contentnachschub gesorgt, als es ein statisches MMORPG tun könnte.
... hatte doch jeder zu der Zeit als BaldursGate herauskam das Genre Rollenspiel am PC abgehakt. Damals hatten sich viele geirrt und BG wurde zum Renner. Renaissance hat das Konzept zu einen richtigen Hit und eine kleine gute Gruppe von Programmierern, die eine solide Basis bieten.
Ein Investor, der sich diese Chance entgehen läßt, begeht einen Fehler.
Ein Tipp: Sicherlich kann es sinnvoll sein schon von anfang an eine Community aufzubauen um deren Ideen in die Entwicklung einfließen zu lassen bzw. zum Start des Spieles gleich einen gewissen Bekannheitsgrad zu haben. Wenn man es aber dann so einschlafen läßt bzw. irgendwann die Schuld in die Schuhe des fehlenden Sponsors schiebt verliert man eher an Bekannheitsgrad bzw. irgendwann heißt es nur noch "achja der/die Spinner". Also bevor nicht von anfang an klar ist dass aus dem Spiel in absehbarer Zeit auch etwas werden kann - sollte man lieber kleiner Brötchen backen anstatt in jedem zweiten Spieleforum Werbung für ein Spiel zu machen dass es noch nicht mal gibt.
Schreiben was man vor hat kann man viel - wichtiger ist was tatsächlich umgesetzt wird (und das ist bis jetzt ja nicht viel). Auch die Entwicklungszeit mit 3 Jahren anzugeben ist ein Witz solche Projekte wie eures brauchen deutlich doppelt so lange -> ihr werdet nie die Kapazitäten haben wie eine richtige Spieleschmiede. Auch würde ich darauf tippen, dass euch die Erfahrung fehlt solch ein Spiel umzusetzen. Ist das euer Erstlingswerk ? sowas geht zu 99% meist eh in die Hose.
Solch ein langer Entwicklungszeitraum ist meist mit nicht kalkulierbaren Problemen verbunden da die Technik (Hardware) und die Software (.net,directx,engines) sich ständig weiterentwickeln. Somit würde euer Spiel dann nur zu den Low-Budget Titel zählen mit einer altbackenen Grafik (in 6-8 jahren tut sich so einiges und planen läßt sich das sicherlich nicht).
Ich bin garantiert der für den Du mich hälst
Nene,also nicht daß ich völlig resigniert von fantasy bin.
Ich seh ja daß man positives machen möchte, aber kommts auch Dir nicht manchmal vor man ist eine Art Don Quixotte?
Irgendwie passt der Vergleich doch ganz gut.
Alle sind herzlich eingeladen in unserem forum mit uns und über uns zu diskutieren.
@Veith: Hey du! Melde dich mal bei mir, wenn du der Veith bist für den ich dich halte.
Bin im MSN erreichbar (hunnenkoenig@chello.at) oder in SKype (hunnen-koenig)
@All: sorry for off topic!
Das ist ja bekanntlich gerade mal gut genug
man kann ein schlechtes mmog sowohl mit fantasysetting (gibts ja zur genüge) als auch mit mittelaltertouch oder evtl CS-online oder..oder..oder...
releasen.
ein gutes mmog zeichnet sich eben durch die authenzität seiner welt aus und nicht welches setting gewählt wurde.
cyberpunk könnte mir auch gefallen.....
Auch mit dem Szenariowunsch
Fantasy ist eben leider so sehr frei, daß alles darin willkürlich ist, fantasy als Thematik verlangt nichts für eine Realisierung, nichtmal daß das willkürlich an Zielen gesetzte realisiert wird.
im prinzip ist halt alles möglich.
ok, cyberpunk oder wie man das schimpft bietet da wohl noch mehr möglichkjeiten, da da ja alles von elfen, zwergen, wissenschaft a´la renaissance-epoche bis hightechderivate wie borgs, klone und was weis ich alles.
Mich stört nur, dass es schon wieder eine Fantasywelt wird...da hätte man auch ein anderes Szenario für nehmen können.
eines der mMn beiden besten mmorpg-perlen im moment.