Interview: Renaissance

Das dynamische MMORPG: Die Macher von Renaissance im Gespräch!

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Wir haben mit den Jungs von Renaissance über ihr kommendes MMORPG-Projekt gesprochen. Die Crew von 3D Magicbox will ein waschechtes MMORPG kreieren, bei dem der Spieler noch die Fäden in der Hand hält. Doch lest selbst! 

Die Renaissance ist einerseits eine kunstgeschichtliche Epoche, andererseits bedeutet es wörtlich Wiedergeburt. Warum habt ihr gerade diesen Namen für euer ambitioniertes Projekt genommen?

Wir haben diesen Titel gewählt, weil es im Spiel genau um das geht. Um Wiedergeburt einer Welt, die dann komplett anders ist, als die vorherige. Eigentlich kann man in Renaissance zwei Welten kennenlernen: die, die einmal war und die, die gerade ist und von den Spielern tatsächlich weiterentwickelt wird.

Durch dieses Konzept versuchen wir gleichzeitig auch das Genre „Fantasy RPG" zur Wiedergeburt zu verhelfen, daher bekommt der Titel eine doppelte Bedeutung.

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3D Magicbox wird wohl nur wenig kennen. Erzähl uns bitte ein bisschen über euch, welche Ziele verfolgt ihr? Was ist euer Leitgedanke bei der Entwicklung von Renaissance?

Wir sind nicht völlig unbekannt, aber auch nicht so richtig „berühmt", aber das ist OK. Wir wollten es bis jetzt so. Wir möchten uns nicht ins Rampenlicht stellen, solange das Projekt nicht auf solidem Grund steht, sprich: nicht voll finanziert wurde. Wenn man es so haben will, sind wir bis jetzt noch ein semiprofessionelles Fan-Projekt. Unser Ziel ist es ein MMORPG zu entwickeln, das tatsächlich auf Rollenspiel und nicht auf Instanz-Raid und Itemwahn beruht, und das kein „Endgame" hat (mein persönliches Unwort des Jahrhunderts).

Als Leitgedanke könnte ich viele Dinge auflisten, aber die wichtigsten sind: immer ehrlich zu den Spielern zu sein und mit ihnen zu kommunizieren, unsere Zielgruppe immer vor Augen zu halten und das bestmögliche Qualität in und außerhalb des Spiels zu bieten. Ich denke, bis jetzt ist es uns recht gut gelungen.

Renaissance soll ein Online Rollenspiel für „echte" Rollenspieler werden. Eigentlich ist ja nichts Erstaunliches daran, doch schaut man die aktuellen Entwicklungen an, setzten die großen Entwickler auf die Masse. Was erhofft ihr euch von euerem Projekt und wo seht ihr die Chancen auf Erfolg?

Uns ist die „Masse" relativ egal. Wir möchten mehr auf Qualität als Quantität setzen. Unsere Chance auf Erfolg sehen wir genau in unserer Zielgruppe, die unserer Meinung nach wesentlich grösser ist, als man es wahr haben will. Viele meinen, dass unser Spiel ein Nischenprodukt sein werde, aber das glaube ich nicht mal, und ich denke, es gibt genug Leute (wenn man nur die diversen Foren anschaut), die genau so denken, wie wir. Laut unserem Business Plan können wir das Spiel schon mit 50 tausend zahlenden Kunden über Wasser halten. Wir peilen eine Zielgruppe um die 100 tausend Spieler an. Ich glaube, so viel werden wir schon irgendwie zusammen bekommen und mit dieser Zahl werden die Investoren auch nicht den Hungertod fürchten müssen. Alles was drüber ist, ist schön, aber muss nicht sein. 

Kommentare
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Gast
04.09.2010 03:56
Dein Kommentar:
Galhara
Galhara
Galhara 09.12.2008 02:16
Hallo,
das Konzept von Renaissance könnte zu einem neuen MMORPG-Boom führen. Im Moment hetzt man doch nur von einem Standard-Kost-MMOG zum nächsten, um jedesmal festzustellen, dass die jeweilige Welt zu statisch aufgebaut ist und man sich deshalb irgendwann langweilt.
Die Zahl der potentiellen Online-Rollenspieler wird unterschätzt. Zum einen gibt es die solide Basis der Spieler, die aus dem Pen&Paper und Larp kommen. Was man allerdings unterschätzt, ist das Potential der jüngeren MMOG-Generation, oder sollte man WoW-Generation sagen? Auch diese Computerspiele-Generation wird Erfahrung sammeln und ein Teil davon wird sich weiterentwickeln.
Mein Eindruck ist, dass inzwischen immer mehr Spieler nach einem neuen Spielkonzept Ausschau halten, dies derzeit nur nicht finden.
Rollenspieler sorgen bereits jetzt in den Standard-MMOGs für eigenen Content und veranstalten selbst Events. Diese Gruppe von Spielern wechselt meist langsamer als andere Zielgruppen ein MMOG und kann sehr treu sein. Damit könnte man sich langfristig eine gute Einnahmequelle sichern.
Wieso spielen heute noch Spieler UltimaOnline? Wieso werden andere MMORPGs eingestellt? Wieso existiert immer noch Saga of Rhyzom, obwohl es schon lang totgeglaubt wurde? Renaissance wird ein dynamisches Questsystem haben, bei dem Spieler den Content für eigene Quests schaffen. Es wird politische Skills geben. Crafting wird man auch als echtes Crafting bezeichnen können. Dadurch, dass viel Content durch die Spieler (Spieldynamik) erschaffen wird, ist für mehr Contentnachschub gesorgt, als es ein statisches MMORPG tun könnte.
... hatte doch jeder zu der Zeit als BaldursGate herauskam das Genre Rollenspiel am PC abgehakt. Damals hatten sich viele geirrt und BG wurde zum Renner. Renaissance hat das Konzept zu einen richtigen Hit und eine kleine gute Gruppe von Programmierern, die eine solide Basis bieten.
Ein Investor, der sich diese Chance entgehen läßt, begeht einen Fehler.
derdude
derdude
derdude 12.11.2008 17:11
Warum bitte um alles in der Welt startet man bevor noch nicht mal eine Zeile programmiert ist solch eine Werbeaktion ? Interview, Forum, Webseite... das erinnert schon stark an das Running Gag Projekt: Duke Nukem Forever. Warum sollten sich Sponsoren für euer Projekt interessieren nur weil ihr "einen" talentierten Designer habt (2d/3d) ? 8 von 10 solcher Projekte werden eh in den Sand gesetzt und irgendwann nicht mehr weiter geführt. Auch war es die letzten 12 Monate relativ ruhig um das Projekt.
Ein Tipp: Sicherlich kann es sinnvoll sein schon von anfang an eine Community aufzubauen um deren Ideen in die Entwicklung einfließen zu lassen bzw. zum Start des Spieles gleich einen gewissen Bekannheitsgrad zu haben. Wenn man es aber dann so einschlafen läßt bzw. irgendwann die Schuld in die Schuhe des fehlenden Sponsors schiebt verliert man eher an Bekannheitsgrad bzw. irgendwann heißt es nur noch "achja der/die Spinner". Also bevor nicht von anfang an klar ist dass aus dem Spiel in absehbarer Zeit auch etwas werden kann - sollte man lieber kleiner Brötchen backen anstatt in jedem zweiten Spieleforum Werbung für ein Spiel zu machen dass es noch nicht mal gibt.
Schreiben was man vor hat kann man viel - wichtiger ist was tatsächlich umgesetzt wird (und das ist bis jetzt ja nicht viel). Auch die Entwicklungszeit mit 3 Jahren anzugeben ist ein Witz solche Projekte wie eures brauchen deutlich doppelt so lange -> ihr werdet nie die Kapazitäten haben wie eine richtige Spieleschmiede. Auch würde ich darauf tippen, dass euch die Erfahrung fehlt solch ein Spiel umzusetzen. Ist das euer Erstlingswerk ? sowas geht zu 99% meist eh in die Hose.
Solch ein langer Entwicklungszeitraum ist meist mit nicht kalkulierbaren Problemen verbunden da die Technik (Hardware) und die Software (.net,directx,engines) sich ständig weiterentwickeln. Somit würde euer Spiel dann nur zu den Low-Budget Titel zählen mit einer altbackenen Grafik (in 6-8 jahren tut sich so einiges und planen läßt sich das sicherlich nicht).
Veith
Veith
Veith 24.09.2007 09:57
@Hunnenkönig, also bei Dir muss ich wirklich sagen 'alter Freund'!!! :)
Ich bin garantiert der für den Du mich hälst :D (hm ist das dann wirklich positiv???)
Nene,also nicht daß ich völlig resigniert von fantasy bin.
Ich seh ja daß man positives machen möchte, aber kommts auch Dir nicht manchmal vor man ist eine Art Don Quixotte? ;)
Irgendwie passt der Vergleich doch ganz gut.
Hunnenkoenig
Hunnenkoenig
Hunnenkoenig 23.09.2007 20:20
Danke jungs!
Alle sind herzlich eingeladen in unserem forum mit uns und über uns zu diskutieren. :)
@Veith: Hey du! Melde dich mal bei mir, wenn du der Veith bist für den ich dich halte. ;)
Bin im MSN erreichbar (hunnenkoenig@chello.at) oder in SKype (hunnen-koenig)
@All: sorry for off topic! :)
Veith
Veith
Veith 23.09.2007 09:45
@Gruilfin, hoffen wir mal das Beste!
Das ist ja bekanntlich gerade mal gut genug ;)
Gruilfin
Gruilfin
Gruilfin 23.09.2007 01:53
ob ein entwickler wert auf "ziele" legt, dürfte wirklich nicht sonderlich vom gewälten szenario abhängen, sondern einfach auf der tatsache ob und wie authentisch dieser entwickler diese welt gestalten will.
man kann ein schlechtes mmog sowohl mit fantasysetting (gibts ja zur genüge) als auch mit mittelaltertouch oder evtl CS-online oder..oder..oder...
releasen.
ein gutes mmog zeichnet sich eben durch die authenzität seiner welt aus und nicht welches setting gewählt wurde.
cyberpunk könnte mir auch gefallen.....
Veith
Veith
Veith 22.09.2007 23:26
Sehs genauso wie @Asrian.
Auch mit dem Szenariowunsch :)
Fantasy ist eben leider so sehr frei, daß alles darin willkürlich ist, fantasy als Thematik verlangt nichts für eine Realisierung, nichtmal daß das willkürlich an Zielen gesetzte realisiert wird.
Gruilfin
Gruilfin
Gruilfin 22.09.2007 18:32
*g* fantasy bietet halt sehr viel freiheiten in der gestaltung der welt.
im prinzip ist halt alles möglich.
ok, cyberpunk oder wie man das schimpft bietet da wohl noch mehr möglichkjeiten, da da ja alles von elfen, zwergen, wissenschaft a´la renaissance-epoche bis hightechderivate wie borgs, klone und was weis ich alles.
Asrian
Asrian
Asrian 22.09.2007 18:15
Jo, klingt interessant. Schaun mer mal, was sie davon tatsächlich umsetzen können.
Mich stört nur, dass es schon wieder eine Fantasywelt wird...da hätte man auch ein anderes Szenario für nehmen können.
Gruilfin
Gruilfin
Gruilfin 21.09.2007 18:30
tolles konzept, möchte ich einfach so anmerken.
eines der mMn beiden besten mmorpg-perlen im moment.
Renaissance Boxcover
TitelRenaissance
Websitewww.renaissance-mmorpg.com
Entwickler3DMagic
Betreiber
StatusEntwicklung
GenreFantasy
SpracheDeutsch, Englisch
EuroServer
PvP?Ja
KampfmodusHalbrundenbasiert
Kaufpreis
Gebühren
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