Test: Wrath of the Lich King

Wrath of the Lich King im Mega-Test: Was kann die Expansion, die alle Verkaufsrekorde bricht?
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Gespielt werden kann der Todesritter als Tank oder als Damage Dealer mit leichtem Supporteinschlag. Interessant ist beim Erstgenannten, dass unser Mini-Arthas tatsächlich ohne Schild tanken kann. Die Gegner bindet er auch hauptsächlich über seinen ausgeteilten Schaden an sich. Dadurch ist er auch als Tank dazu in der Lage seinen Gegnern mächtig auf die Mütze zu hauen. Derzeit hat er jedoch noch eher den Status eines Ausweichtanks an sich, da die Skills und Fertigkeiten noch nicht richtig ausbalanciert sind. Die nächste größere Anpassung erfolgt jedoch schon mit dem nächsten Patch.

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Dieses Gerät macht Spielern Feuer unter dem Hintern

Dungeons and Dragons

Insgesamt ist die neue Erweiterung sehr Geschichtslastig aufgebaut. War The Burning Crusade eher ein Nebenschauplatz im Warcraft-Universum, so liegt Wrath of the Lich King wieder mittendrin. Nicht genug, dass ihr euch auf den Weg macht den Lichkönig endgültig zu vernichten, auch die großen Drachenaspekte sind wieder zurückgekehrt. Anstatt euch an Dämonen, Naga und Blutelfen zu vergreifen, stehen euch hauptsächlich Untote, Neruber und die genannten Schuppenvögel gegenüber. Bereits an den ersten Instanzen spürt man diesen Weg. Im Nexus, einem der wenigen grellen Orte Nordends, trefft ihr auf Drachkins und in Azjol-Nerub erwartet euch Anub'arak, die wohl bekannteste Küchenschabe der Spielewelt.

Insgesamt sind die Dungeons um einiges kürzer ausgefallen als in The Burning Crusade. Dies ist gerade für Gelegenheitsspieler sehr erfreulich. Leider ist auch der Schwierigkeitsgrad runtergesetzt worden. Für langjährige Spieler bieten die normalen Instanzen daher keine wirkliche Herausforderung. Auch der heroische Schwierigkeitsgrad ist manchmal zu leicht. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel.

Naxxramas feiert als erste Schlachtzuginstanz der Erweiterung ihr Comeback und wurde auch nahezu identisch auf Stufe 80 angepasst. Bei den Raids gibt es diesmal auch einen normalen und einen heroischen Modus. Dieser unterscheidet sich aufgrund der Gruppenstärke. Für den normalen Bereich benötigt ihr lediglich 10 Spieler, während ihr den heroischen Schwierigkeitsgrad nur mit 25 Personen knacken könnt.

For the Horde

Natürlich gibt es auch in Wrath of the Lich King wieder neue PvP-Features. Mit dem Strand der Uralten wurde ein neues Schlachtfeld zum Spiel hinzugefügt. Dieses bietet nun auch erstmals Belagerungswaffen und zerstörbare Tore. Vom Spielprinzip her gibt es drei zeitlich limitierte Runden. In diesen Runden wechseln Allianz und Horde jeweils die Angriffsposition und versuchen die gegnerische Basis in ihre Gewalt zu bringen. Die andere Fraktion setzt natürlich alles daran, dies zu verhindern. Wer zuerst zwei Runden gewonnen hat, entscheidet auch die Partie für sich und erhält neben Ehrenpunkten auch wieder neue Schlachtabzeichen.

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