Fazit
Wie eingangs erwähnt, hat Publisher Key To Play dem kostenlosen Priston Tale 2 für den europäischen Markt eine erwachsenere Optik verpasst. Zusätzlich hat das Team ein Questsystem integriert, um dem in hiesigen Gefilden nicht sonderlich beliebten Grinden zu entkommen. Leider hat letzteres nicht so wirklich funktioniert, da sich die Quests zum einen fast ausschließlich auf das simple Töten von Monstern beschränken und zum anderen das ein oder andere Questloch im Spiel vorhanden ist. Besondere Features des Spiels zu nennen fällt eher schwer und auch extrem positive wie auch negative Spielelemente findet man eher selten. Definitiv ist jedoch, dass wir es hier mit einem weiteren Grindergame zu tun haben, welches eher unzureichend an die europäischen Bedürfnisse angepasst zu sein scheint.
PvE-Spieler: Wenig Abwechslung bei den Quests, viel Monster-Grinden
PvP-Spieler: PvP-Gebiete ohne weitere Möglichkeiten oder Belohnungen
Solo-Spieler: Langatmiges Spielen, da übermäßig hohe Erholungszeit
Technik: Solide Grafik und guter Sound - teilweise Serverprobleme
Auch wenn das Spiel noch im Beta-Stadium ist, lohnt es sich doch mal einen Blick zu riskieren.
LG
74%?
Und Karos bekommt 66%?
Das ist aber was schiefgelaufen
Spiele beide Spiele nicht aber Karos ist 10000 besser als dieser Scheis
FAZIT:FINGER WEG
Am Spiel wird sicher noch viel geschraubt werden, denn viele Sachen sind einfach noch nicht „stimmig“
Z.B. klafft noch eine große Lücke zwischen dem einfachen „grinden und farmern“ und dem „erwirtschaften“ von XP mittels Quest
Fernöstlichen Spielern mag das reine grinden und farmen nichts ausmachen, aber wer sich auf dem europäischen Markt etablieren will, muss genügend Quests anbieten oder er verliert die Kundschaft. (siehe Rune of Magics, das es besser macht, aber von der Optik her nicht so gut aussieht.Ist aber Geschmackssache)
Natürlich muss sich auch ein „kostenloses“ Spiel finanzieren und key to play hat genau hier den Nerv der Spieler bisher getroffen.
Leveln mit +30 Potions
Reiten mit flotten Reittieren (Panter oder Rennkarnickel)
XP-Verlsut bei Tod vermeiden durch entsprechende Tränke
u.s.w
also genau DIE Sachen, die bei P2 derzeit noch so nerven.
Leveln geht extrem langsam, da ca. 50-70 % der XP durch grinden erarbeitet werden müssen.
Lange Wege, und das „billigste“ Reittier macht grade mal 20% mehr Tempo als ein Fußgänger.
Wer´s schneller möchte muss schon in die Realgeld-Tasche greifen oder viel „InGame“ Geld zahlen, was normal immer knapp ist wären da nicht……..Gold-Botter und Gold-Spammer, die den Zugang in´s Spiel gefunden haben und nervig ihre „Dienste“ anpreisen.
Sie bringen das Finanzierungssystem durcheinander, denn teilweise kosten „gute“ Sachen überteuert viel. Man bekommt wirklich den Eindruck, als wenn diese Spieler ihre Preise nur wegen den Gold-Bottern so extrem hoch ansetzen.
Wer dann noch Teile für dieses Geld kauft, kann nur Spielgeld bei Gold-Bottern gekauft haben und beteiligt sich damit an der Zerstörung des „ökologischen Gleichgewichts“ der InGame-Währung.
Weiterhin ist es auch noch das Crafting-System völligst unballanciert.
Bis man die Materialen zusammen hat um einen Gegenstand herzustellen, hat man schon an ihm „vorbeigelevelt“
Berufe (sogn. Gilden) gibt es genug, die man erlernen kann.
Alle zu nutzen ist für den Einzelnen unmöglich (1 Beruf genügt vollkommen) und alle Berufe und ihre „Vorteile“ kann man nur innerhalb eines „Clans“ nutzen, indem möglichst alle Clan Mitglieder die „Berufe“ abdecken.
Clans steht dann auch ein Clan-Lagerhaus zur Verfügung sowie spezielle Clan-Skills ab einem bestimmten Clan-Level.
Völligst funktionslos ist die Funktion „Makros“.
Sie wird sichert später erst integriert.
Mag sich darunter jeder Vorstellen was er will. Ich hab selbst keine Ahnung.
Spezielle Clan- und Gildenquests lockern den grauen Grinderalltag etwas auf.
Waffen und Rüstung gibt es derzeit in 3 Stufen.
Fast alles kann bei div. NPC´s verbessert und aufgewertet werden.
Die dazu notwendigen Materialien findet, tauscht oder kauft man.
Fazit:
Im jetzigen Zustand ein gnadenloser Grinder mit guter Optik und Sound, der das Potential zu „mehr“ hat.
Als Einsteiger-MMO Hack&Slay nur den ganz harten Typen zu empfehlen.
Wer Geduld mitbringt, sollte es sich auf Eis legen und dann einsteigen, wenn es Final ist.
Wer dagegen keine Tränendrüsen mehr hat und dazu noch Nerven wie Stahlseile, kann es sich bedenkenlos installieren und loslegen.
In diesem Sinne
Araranis