Test: Priston Tale 2

Nicht ordentlich angepasst: Im Test verraten wir euch, warum Priston Tale 2 noch kein kostenloser Hit ist!
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Um ein Level aufzusteigen, seid ihr zudem gezwungen die Quests zu erledigen, da es nicht viel Erfahrung mit sich bringt, lediglich Monster zu erledigen. Gehen die Aufgaben einmal aus, braucht ihr natürlich entsprechend lange um voran zu kommen. Zudem ergibt sich insbesondere in den ersten zehn Stufen das Problem, dass sich euer Charakter bereits nach einem Gegner dermaßen verausgabt hat, dass ihr euch sofort zum Regenerieren hinsetzen müsst. Die Erholung dauert dann dermaßen lange, dass ihr euch bequem noch einen Kaffee kochen könnt, bevor ihr euch an den nächsten Gegner heranwagt.

pt2bDie Charakter-Kreation ist leider stark eingeschränkt

Ihr solltet euch jedoch nicht zu weit vom Rechner entfernen, da die Respawnzeit der Viecher eure Erholungszeit um mehr als die Hälfte unterschreitet. Des Weiteren ist die permanent zunehmende Entfernung der Zielorte zum Questgeber ein Ärgernis. Findet ihr die gesuchten Monster zunächst noch vor der Haustür, müsst ihr später um die halbe Welt reisen. Auch die häufig fehlenden Ortsangaben im Questlog frustrieren.

Zudem vermissen wir an allen Ecken und Enden Erklärungen. Außer ein paar Tooltips und kurzen, eher unnützen Erklärungen der NPC's erhaltet ihr eure Informationen eher durch Rumprobieren und Nachfragen bei Mitspielern. 

Auch die Spielanleitung auf der Homepage ist eher mager. Entsprechend wenig erfährt man auch über geplante Erweiterungen des Spiels durch Patches oder Ähnliches. Dies wäre jedoch besonders im PvP-Bereich ganz nützlich, da dieser derzeit kaum vorhanden ist. Ihr habt lediglich die Möglichkeit euch in entsprechende Gebiete zu begeben und dort jeden von den Beinen zu holen, der euch über den Weg läuft. Einen besonderen Nutzen oder Repressalien erwarten dabei weder den siegreichen noch den unterlegenen Spieler.

Technik und Spielbarkeit

Steuerungstechnisch bleibt dem Spiel nichts vorzuwerfen. Neben der üblichen Vier-Buchstaben-Steuerung könnt ihr euren Charakter auch per Point and Click durch die Welt schicken. Ab und zu ist die Bewegung zwar etwas ungenau und leider fehlt es auch an einer Wegfindung bei der Maussteuerung, aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fallen diese Probleme nicht mehr allzu sehr auf. Schlimmer ins Gewicht fällt die fehlende Schwimmfähigkeit. Nicht, dass es notwendig wäre, dass jede virtuelle Person eine Wasserratte ist, allerdings könnte man sich in manchen Gebieten einige der langen Wege wesentlich abkürzen.

Nebenbei bemerkt sind Reittiere im Spiel sehr rar gesäht und auch nur für horrende Summen des Spielgelds beim Händler zu erwerben.

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Gamona xChar