Test: Priston Tale 2

Nicht ordentlich angepasst: Im Test verraten wir euch, warum Priston Tale 2 noch kein kostenloser Hit ist!

Fast zeitgleich zur Veröffentlichung des starken Runes of Magic erschien im Februar 2009 mit Priston Tale 2: The 2nd Enigma der Nachfolger des koreanischen Erfolgs-MMOs Priston Tale. Entgegen dem allgemeinen Trend bei kostenlosen Onlinerollenspielen und unter Nutzung der Unreal Engine soll nun ohne knallbunte Optik auch der europäische Markt erobert werden. Doch was kann das von Key to Play vertriebene Spiel tatsächlich?

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Eines vorweg: Wer Priston Tale gespielt hat und sich mit Teil 2 einen direkten Nachfolger erhofft, hat leider Pech gehabt. Von der Story, über die Spielmechanik bis hin zur grafischen Darstellung bietet der Nachfolger nur lose Verknüpfungen zum ersten Teil. Mehr Glück sollte man mit dem zweiten offiziellen Nachfolger Lax Lore haben. Dieser basiert vollständig auf Priston Tale, ist aber leider noch nicht erschienen. Wie dem auch sei, wir konzentrieren uns auf Priston Tale 2 und damit auf den rollenspiellastigsten der drei genannten Titel.

aamthxosttDie Grafik von Priston Tale 2 ist ordentlich! Leider hat das Spiel viele andere Macken!

Zum Aufbau der Story muss einmal mehr ein böser Dämonengott herhalten. In diesem Fall Mirdanda genannt. Wie üblich sendet er seine dunklen Lakaien aus um die Bevölkerung Pristons zu vernichten und natürlich seid ihr nur im Zusammenspiel mit allen kampffähigen Recken der virtuellen Welt in der Lage ihn aufzuhalten und endgültig zu vernichten. Im Kino würde nun jemand aus der letzten Reihe ein herzhaftes „Langweilig!" nach vorne brüllen.

Begeben wir uns also schnell zur Charaktererstellung. Zu Anfang dürfen wir uns zwischen den zwei  Fraktionen des Spiels entscheiden. Zur Auswahl stehen die kämpferischen Tempskron und die eher sanftmütigen Morion. Beiden Gruppierungen stehen diverse Klassen zur Auswahl. Die Tempskron verfügen über den Kämpfer und die Jägerin.

Die gläubigen Morion setzen auf den Ritter, die Adeptin und den Adepten. Im Laufe des Spiels, genauer gesagt mit Level 10, 30 und 50, wird man durch Quests vor die Wahl gestellt, sich für eine Subklasse zu entscheiden. Nachdem wir eine der Klassen gewählt haben, kommen wir zum Styling unseres Charakters. Dies geht bei der nicht vorhandenen Geschlechterwahl und den jeweils nur vier auswählbaren  Einstellungen von Frisur, Gesicht und Haarfarbe jedoch sehr schnell vonstatten. Kein auswählbares Geschlecht? Richtig! Abgesehen vom Adepten sind alle Klassen nur mit vorgegebenem Geschlecht wählbar und auch dieser unterscheidet sich durch die Geschlechterwahl. Demnach stehen euch als Männlein teilweise andere Subklassen als der weiblichen Version zur Verfügung.

Auf nach Priston

Nach Ankunft in der Spielwelt taucht glücklicherweise sofort der erste Questgeber in unserer unmittelbaren Nähe auf. Ein kleiner Tipp: Bevor ihr sofort auf den armen NPC losstürmt, gebt ihr dem Spiel am besten zunächst ein wenig Zeit zum Laden der Umgebung und der anderen Charaktere, da ihr euch sonst hoffnungslos durch die Gegend ruckelt. Nach der üblichen Einführungsrunde durch die Verkäufer- und Lehrerlandschaft der Startstadt erhaltet ihr sofort eure ersten Quests im Umland. Leider bleibt es hier auch im weiteren Spielverlauf bei den üblichen Sammel- und Transportaufgaben.

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