Test: Minen von Moria

Die Minen von Moria auf dem Prüfstand: Lohnt sich die Expansion wirklich? Wir sagen es euch!

Seit wenigen Wochen geht die Reise der Gefährten in Mittelerde weiter. Mit den Minen von Moria hat Entwickler Turbine eine Erweiterung geschustert, die noch einmal den Umfang des ursprünglichen Hauptprogramms Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar bietet. Wir sind in die Tiefen von Khazad Dum hinunter gestürmt und haben Orks sowie Bilwisse in Moria bekämpft.

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Als sich die Tore in das erste neue Gebiet Eregion öffneten, stürmten hunderte Recken der freien Völker in das von Ruinen zerfruchte Gebiet, um die dortigen Elben zu unterstützen. Eregion bietet eine enorme Weitsicht, ausgetrocknete Flussbetten und glitzernde Überreste elbischer Bauten sorgen für Abwechslung. Zudem warten Horden von Monstern auf die Klingen der Spieler. Interessant: Eregion ist auch für Nicht-Addon-Besitzer offen - ein feiner Zug.

Endlich sammelt unser Held wieder Erfahrungspunkte, wo vor dem Addon noch bei Stufe 50 Schluss war, dürfen wir jetzt bis Level 60 vordringen. Die ersten Quests leiten die weitere Geschichte ein: Späher der Orks sind auf der Suche nach den Gefährten, so untersuchen wir die Lagerstätten der Helden und verwischen deren Spuren. Einmal dürfen wir sogar selbst eine Fährte legen. um Schergen Sarumans hereinzulegen.

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Die Grafik von Herr der Ringe Online hat sich seit Die Minen von Moria nochmal verbessert!

Kurz vor den Mauern Morias beginnt dann auch die epische Handlung von Band 2, die man unabhängig von Band 1 starten kann – der Spieler muss also den ersten Teil nicht durchgespielt haben. Dabei helfen wir einer Zwergenexpedition bei der Freilegung des Eingangs von Moria. Davor machen wir aber noch Bekanntschaft mit einer bekannten Bestie!

Die Waffe levelt mit

Die wohl innovativste Neuerung in Moria sind die legendären Gegenstände. So existieren nun beispielsweise besondere Waffen, denen ihr einen eigenen Namen geben könnt. Das Beste: Diese Gegenstände verbessern sich gemeinsam mit dem Charakter.  Also pro getöteten Gegner gibt’s auch Erfahrung für die Waffe, die man so bis Level 30 steigern kann. Für den Stufenaufstieg des legendären Gegenstandes erhaltet ihr Punkte, diese wiederum darf man auf spezielle Eigenschaften der Waffe setzten, um diese zu verbessern.  Bevor man aber weiß, was diese neu gefundene legendäre Waffe oder Rune für Spezifikationen hat, müsst ihr diese zu einem Schmiedemeister bringen, der den Gegenstand gegen einen kleinen Obolus für euch identifiziert und somit die wahren Stärken der Waffe preisgibt.

Wenn euere Rune oder Waffe Stufe 10 erreicht hat, müsst ihr sie Neuschmieden lassen, auch hier besteht die Möglichkeit, dass sich neue Eigenschaften hervortun.

In den finsteren Gängen Morias werden Spieler auch legendäre Gegenstände finden, mit denen ihr nichts anfangen könnt. Diese bringen kluge Helden dann schleunigst zum nächsten Reliktmeister, der euch diese zerlegt. Mit etwas Glück bekommt ihr passende neue Relikte mit speziellen Boni, die ihr in eure Waffe einpflanzen könnt. Wenn nicht, könnt ihr bis zu fünf Relikte kombinieren lassen und erneut die Daumen drücken. Manchmal springt hier auch ein legendärer Splitter heraus, den ihr einem Handwerker vermachen könnt. Denn Waffenschmiede können nun auf der Stufe „Überragend“ legendäre Klingen herstellen, eben mithilfe dieser Splitter. Solche Waffen sind im Kampf extrem nützlich und in den Minen von Moria zwingend notwendig.
Auf den Spuren Durins

Nachdem der Charakter die erste legendäre Waffe schwingt und die etlichen Halborks in Eregion zurückgedrängt hat, stürmt man nun an der Seite der Eisernen Garnison in die Hallen von Moria vor. Gleich zu Beginn darf man Bilwissstämme ausspionieren, alte Bibliotheken und Kammern von widerlichem Getier befreien und alte Wachtürme in Brand setzten. Vor allem in Moria haben sich die Designer viel Mühe gegeben. Verwinkelte Höhlen, gigantisch große Hallen und Ruinen, Tempelanlagen von überirdischen Ausmaß und enorm viel Liebe vom Detail erwecken die alte Zwergenstadt zu gespenstisch echtem Leben. Statt mit dem alten Reittier hier durch zu galoppieren, dürft ihr erst mal absatteln. Denn für das neue Gebiet braucht ihr das Zwergenmount um schnell voran zu kommen und das ist teuer.

Die Handlung führt euch in Silberminen, auf Durins Weg direkt durch Moria hindurch nach Lothlorien. Hier soll es dann ein Wiedersehen mit den Gefährten geben, was aber noch nicht gänzlich implementiert wurde. Hoffen wir, dass Turbine mit den nächsten Updates Abhilfe schafft – ein Questloch bis Level 60 entsteht allerdings zu keiner Zeit.

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