Im Nordwesten lebt ein Volk friedlicher orkähnlicher Bierbrauer und betreiben dort ihr eigenes großes Volksfest. Weiter im Osten liegen die eisigen Berge, in denen unter anderem stets ein Livekonzert auf einer großen Bühne gespielt wird. Am anderen Ende der Spielwelt liegen dunkle und unheimliche Sümpfe sowie ein riesiges Labyrinth. Das alles befindet sich zwar auf keiner riesigen Spielfläche, doch wer braucht diese schon, wenn die Welt derart stimmungsvoll ist? 
Die eigene Leidenschaft für's Kochen entdecken!
Das Klassensystem
Der Zwang, sich im Charaktereditor für Rassen wie einen Krieger oder Priester entscheiden zu müssen, existiert in Free Realms nicht. Das Spielprinzip des MMORPG baut auf einem anderen System auf, sodass zum Teil auch für altbekannte Klassen kein Platz in der Spielwelt war. Viel mehr wurden bekannte Handwerksberufe mit einigen Schäden verursachenden Klassen kombiniert. Letztendlich entstanden dabei der Ninja, Koch, Gokart-Fahrer, Postbote, Demolition-Derby-Fahrer, Schläger, Pet Trainer, Bergmann sowie der duellierende Kartenspieler als spielbare Klassen.
Zahlende Mitglieder können zudem einen Bogenschützen, Zauberer, Arzt, Schmied oder Krieger verkörpern. Die Grundversion von Free Realms wird kostenlos angeboten - der Spieler kann allerdings auch ein Abo für 4,99 Dollar abschließen und erhält zusätzlich zu den weiteren Klassen noch ein paar andere Boni und Inhalte.
Ein Faktor, der als großer Vorteil angesehen werden kann, ist die Tatsache, dass jegliche Klasse unabhängig von den anderen trainiert und hochgespielt werden kann. Dabei beträgt die maximale Höchststufe pro Klasse Level 20. Ist man an einem Zeitpunkt angelangt, an dem man lieber den Bergmann statt dem Postboten spielen möchte, so genügt ein kurzer Wechsel im Charaktermenü und schon startet man mit einer anderen Klasse durch.
Einmal die Nr.12, bitte!
Der Charakter bekommt durch das Erledigen von Quests oder Minispielen seine Erfahrungspunkte. Das Prinzip ist so einzigartig wie einfach. So hat man beispielsweise als Koch die Möglichkeit, sich auf ein Feld in der Umgebung der Stadt zu begeben und dort ein Minispiel zu starten, um sich das Gemüse für seine kommende Kreation zu besorgen. Schon landet man in einem Puzzlespiel, in welchem sich auf dem Spielfeld mehrere verschiedene Bausteine befinden.
Einige sind zum Beispiel mit einer Honigwabe, andere mit einem Kürbis gekennzeichnet. In der Vielzahl der Bausteine gilt es nun Aneinanderreihungen gleicher Objekte zu erkennen und diese durch das Ziehen der Maus miteinander zu verbinden. Nach dem Markieren einiger Kombinationen wird dann der gesammelte Rohstoff im Inventar verstaut.