Test: Fiesta Online

Kein echtes Fest: Das kostenlose Anime-MMORPG Fiesta Online auf dem Prüfstand!

Mit Fiesta Online betrat Mitte des letzten Jahres ein weiterer Anime-Titel die große weite Welt der kostenlosen Online-Rollenspiele. Das hierzulande von Gamigo vertriebene Spiel hebt sich auf den ersten Blick bereits durch seine Cell-Shading-Optik von der Konkurrenz ab. Doch was erwartet euch noch? Wir haben uns nach Isya aufgemacht und verraten euch, ob sich das Abenteuer lohnt.

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Bereits beim Einloggen ins Spiel wird uns die Aufmachung des MMOG's näher gebracht. Hier glotzt uns ein kleines Kätzchen im Manga-Look an und wird anschließend von einem riesigen, jedoch nicht minder niedlichen Drachen verscheucht. Der Charakterauswahlbildschirm entspricht einer malerischen Terrasse, auf der sich eure erstellten Charaktere herumlümmeln werden. Dieser Designstil hält sich auch im Spiel und verdeutlicht, dass ein eher jüngeres Publikum angesprochen werden soll.

Die Möglichkeiten der Klassenauswahl ist eher begrenzt gehalten und beschränkt sich auf die üblichen vier Verdächtigen in Form von Kämpfer, Priester, Jäger und Magier. Eine weitere Individualisierung ist ansonsten auch nicht wirklich möglich, da euch pro Geschlecht jeweils lediglich drei Haarfarben (Lila, Hell- und Dunkelblau) und Frisuren zur Verfügung stehen. Verschiedene Gesichtszüge sind überhaupt nicht vorhanden - alle Charaktere sehen dementsprechend fast gleich aus. Eine schwächere Charakterauswahl findet man wohl eher selten.

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Grafisch zeichnet sich Fiesta Online vor allem durch seine Cell-Shading-Optik aus!

Nachdem ihr ins Spiel gestartet seid, erhaltet ihr zunächst einige wenige Tutorialquests, welche euch zu den wichtigsten Händlern und Questgebern des Startgebiets, der Stadt Roumen, schicken. Solltet ihr einen der NPC's nicht sofort finden, bietet die Gebietskarte Abhilfe. Hier findet ihr die jeweiligen Aufenthaltsorte. Ein durchaus sinnvolles Tool, insbesondere da die Questbeschreibungen nicht immer detailliert sind.

Steuerung und andere Hürden

Ihr bewegt euren Alter Ego per WASD-Steuerung und Point&Click durch die virtuelle Welt. Leider könnt ihr keine der beiden ausschalten. Eine Autorun-Funktion ist zudem auch nicht vorhanden. Insgesamt ist die Fortbewegung jedoch sehr angenehm zu steuern, die zusätzlichen Steuerungselemente allerdings ein wenig ungenau. Die Sprungfunktion funktioniert zum Beispiel häufig nur zeitversetzt. Dies ist natürlich nicht sonderlich wichtig, jedoch schlichen sich auch beim Ausführen der Kampfskills per Tastatureingabe gerne ein paar Verzögerungen ein.

Zur Regeneration eurer Lebens- und Seelenpunkte, bei letzterem handelt es sich um das Mana des Spiels, könnt ihr neben den üblichen Tränken und ähnlichem auch noch Gesundheits- und Seelensteine nutzen. Diese werden euch im Kampf einige Male das Leben retten und sind   preisgünstig beim Händler zu erstehen. Wer jedoch keine der Steine oder Tränke mehr besitzt, steht vor einem höchst langweiligen Problem. Während es in den meisten anderen Spielen Items gibt, welche euch beim Ausruhen unterstützen und eure Lebens- bzw. Manawiederherstellung über Zeit ankurbeln, habt ihr bei Fiesta Online lediglich die Chance euch in euer Minihaus zurückzuziehen und quälend lange auch eure gesamte Widerherstellung zu warten. Eine permanente Regenerationsrate außerhalb des Kampfs gibt es nicht, so dass ihr ohne euer Häuschen oder entsprechende Items aufgeschmissen seid.

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Gamona
CABAL Online - The Revolution of Action