Beim Betrachten unseres Artikel-Archives zu Trion Worlds‘ Online-Rollenspiel RIFT und einer hier vorzufindenden Summe von elf bereits vorhandenen und sich in einen Rahmen von 200 Newsmeldungen einbettenden Texten zeigt sich mehr als deutlich, wie sehr wenig unsere Redaktion bereit ist, dem MMORPG angesichts toller Spielinhalte eine Nebenrolle im Genre zuzuweisen. Doch manchmal nützt das größte PR-Feuerwerk im Gefecht eines umkämpften Marktes wenig. Gleichsam man beim Entwickler der Mühen auch 15 Monaten nach Veröffentlichung des Spieles nicht müde wird und das Selbstvertrauen noch so überzeugend ist, dass man sich beim Entwicklerbesuch fühlt wie in der Höhle eines stolzen Löwen, zeigt sich RIFT verletzbar in Zeiten des MMO-Sommerloches und der Fußball-Europameisterschaft. Es scheint als wüssten nationale sowie internationale Magazine und MMO-Spieler der ganzen Welt, welche Stärken RIFT zu offenbaren weiß. Doch sich schleichend leerende Server beweisen, dass dies nicht genügt. Das Spiel kämpft mit einem hausgemachten Problem. Jeder soll wissen, wie gut RIFT ist, doch keiner darf von den Pluspunkten des Online-Rollenspiels erfahren.
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