The War Z: Intelligenter Ideenklau: The War Z begeistert die Massen
Ein bewährtes Prinzip
Das ging aber schnell
Was am meisten an The War Z verblüfft, ist die Geschwindigkeit, mit der sich das Projekt entwickelt. Wenn man bedenkt, dass DayZ selbst noch in der Alpha-Phase steckt und erst seit ein paar Monaten spielbar ist, muss Hammerpoint ganz schön Gas gegeben haben, ihr Spiel so schnell auf die Beine zu stellen. Ende Juli 2012 tauchte The War Z plötzlich auf und erinnerte sehr stark an die Erfolgsmod von Dean „Rocket“ Hall. Daraus wird auch kein Hehl gemacht. Hammerpoint will die gute Idee hinter DayZ aufgreifen und MMO-tauglich machen. Zusätzlich spendiert man dem Spiel noch eine handvoll eigene Features und fertig ist jenes Konzept, welches hoffentlich viel Erfolg haben wird.
Ein bewährtes Prinzip
Eine Welt, von Zombies gepeinigt, und Spieler, die sich für Waffen und Ausrüstung gegenseitig den Garaus machen. Dieses einfache Setting reicht aus, um in DayZ derzeit knapp eine Millionen Spieler zu begeistern. In The War Z wird dies nicht anders sein. Haupteigenschaften des Spiels sind das Erkunden, Ausrüsten und Überleben. Ob alleine oder zusammen hängt ganz von euch ab. Oder von der Gier eurer Mitspieler. Die können euch nämlich jederzeit angreifen, um sich euer schwer zusammen getragenes Hab und Gut unter den Nagel zu reißen. Es gibt keine Level, keine Klassen und keine sonstigen Einschränkungen. Man spielt soweit man kommt, oder eben auch nicht, wenn man Pech hat. Wobei es hier schon den ersten und bisher gravierendsten Unterschied zu DayZ gibt: Die Servertypen. Während ihr in der ArmA 2 Mod immer wieder von vorne anfangen müsst, wenn ihr das Zeitliche segnet, bleibt euch diese Tortur bei The War Z unter Umständen erspart. Um dies zu ermöglichen wird es zwei Arten von Servern geben: Normal & Hardcore. Letztere bietet euch exakt das, was man bereits kennt. Wer stirbt ist tot und bleibt das auch. Wenn euch dies auf die Dauer aber zu nervig ist, entscheidet ihr euch einfach für einen normalen Server und habt dann den Vorteil, dass ihr nach eurem eigenen Tod lediglich eine gewisse Zeit warten müsst, bis ihr wieder neu ins Spiel einsteigen könnt.
Zusammen oder alleine
Die wichtigste Entscheidung im Spiel ist die, ob ihr den Überlebenskampf alleine oder in der Gruppe meistern wollt. Zusammen seid ihr natürlich stärker und nehmt es leicht mit großen Zombie-Horden auf. Dafür bekommt ihr solo wiederum mehr Ausrüstung und könnt euch besser damit eindecken. Zumal man nicht jedem Mitspieler, der sich anfangs noch freundlich gibt, auch wirklich vertrauen kann. Wer garantiert euch, dass er euch nicht zwei Meter weiter eine Kugel in den Kopf schießt? Eine Frage die euch bestimmt ewig begleiten wird. Wobei sich auch dies relativiert, wenn ihr mit Freunden und Bekannten zusammenspielt. Da ist die Chance, dass so etwas passiert, wohl relativ gering. Zusammenspiel wird in The War Z immerhin gefördert, da man zum Beispiel die Möglichkeit haben wird, mit seiner Gruppe gemeinsam einen Server zu betreten.

