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1. Was ist ein MMORPG?

Vorab: die Abkürzung "MMORPG" steht für "Massively Multiplayer Online RolePlaying Games", was sinngemäß übersetzt soviel heißen würde wie Online-Rollenspiel mit sehr hoher Mitspielerzahl.

Ableitungen des Begriffs

Mitunter liest man häufiger nicht nur die Abkürzung "MMORPG", sondern eben auch teils frei erfundene Ableitungen, die sich zum Teil bei Entwicklern und Spielern durchsetzen. So gibt es inzwischen beispielsweise auch MMORTS, MMOFPS, MMOG und das zusammenfassende - aber eigentlich falsche Kürzel - MMO.

So steht MMO jeweils für "Massively Multiplayer Online" und ergänzt sich dann um eine beliebige Sparte. RTS für Real-Time Strategy, FPS für First Person Shooter, oder einfach nur ein "G" für Games.

Und was genau ist so ein MMORPG?

Wie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich bei einem MMORPG um ein Rollenspiel im Internet, bei welchem man sich mit meist tausenden von anderen Teilnehmern in einer virtuellen Welt befindet. Der Spieler übernimmt die Rolle eines fiktiven Spielcharakters, der sich durch Interaktionen wie zum Beispiel Gesprächen, Handel, Kampf oder sogar dem Herstellen von allerlei Dingen in dieser Welt weiter entwickelt. Dabei interagiert er bei diesen Aufgaben zum Teil mit anderen Mitspielern oder auch mit computergesteuerten Charakteren.

Sinn und Zweck eines solchen MMORPGs ist, kurz gesagt, das virtuelle Leben der eigenen Figur bestmöglich der eigenen Spielweise anzupassen. Der eine jagt gerne Erfolgen und Statistiken hinterher, der andere legt den Schwerpunkt eher auf gutes Rollenspiel. Der nächste misst seine Kräfte gerne mit anderen Mitspielern, und wieder ein anderer erledigt gerne die in einigen Spielen zu tausenden vorkommenden Aufgaben, sogenannte Quests.

Einer der größten Unterschiede eines MMOGs zu herkömmlichen Offline-Games dürfte wohl darin bestehen, dass es weder Speicherpunkte noch Savegames gibt. Was passiert, das passiert endgültig. Schließt man auf dem eigenen Rechner das Spiel, so wird es nur auf dem eigenen Rechner beendet - die virtuelle Welt existiert weiter. Sie bleibt stets online, verändert sich, entwickelt sich bestenfalls sogar im Rahmen einer Storyline weiter. So entsteht eine unglaublich aktive Umgebung in einer persistenten Welt, in der ständig interessante Dinge passieren, selbst wenn man gerade nicht online ist.





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