World of Warcraft: Cataclysm: Nach Patch 4.1: Instanzen zu hart? Spieler zu schwach?
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Früher war alles besser?
Bestimmt können die meisten von euch diesen Spruch schon lange nicht mehr hören. Denn eigentlich stimmt seine Botschaft allein im Bezug zu World of Warcraft und dem Thema Instanzen scheinbar nicht mit der Wahrheit überein. An der Schwierigkeit hat sich im Vergleich zu damals meist eigentlich nichts verändert, es dauerte nur länger. Im Gegensatz zur aktuellen Situation des Online-Rollenspiels gab es wenige Möglichkeiten, sich außerhalb eines Schlachtzuges mit epischen Items zu versorgen. Generell kam man nicht so schnell an neue Teile heran. Selbst wenn man aktiv die hohen Instanzen besuchte, beanspruchte es einen eine gefühlte Ewigkeit, ehe man das gewünschte Item wirklich in den Händen hielt. Ein Boss ließ damals zwei bis drei Gegenstände fallen und diese galt es unter 40 Spielern quasi zu verlosen. Da konnte man sich ausrechnen, wie viele Wochen es dauern würde, bis man selbst an der Reihe war.
Cataclysm und Wrath of the Lich King im Vergleich: War es damals wirklich besser?
In den für fünf und zehn Teilnehmer ausgelegten Dungeons sah es auch nicht viel besser aus. Auch wenn die Taktiken (aus heutiger Sicht) ein Witz waren, fehlte es an anderen Ecken und Enden. Heiler kämpften mit Mana-Problemen, Schadensklassen wurden ihrem Namen nicht gerecht und die guten Tanks bangten ständig um ihr Leben. An dieser Situation änderte sich auch recht wenig, bis man schon ein paar Wochen in einem Raid verbracht hat.
Aus diesem Grund entsteht heute das fehlerhafte Bild des anspruchsvolleren Vanilla-Contents. Und mal Hand aufs Herz: Wer möchte den alten WoW-Alltag schon gerne wieder zurückhaben? Auch wenn man es mittlerweile wohl vergessen oder verdrängt hat: Früher verbrachte man einen Großteil der Zeit mit Farmen, um irgendwie an das Geld für die Reparaturen oder die benötigten Tränke und Co. zu kommen. Zusätzlich gab es stundenlange Raid-Aufenthalte in Kombination mit der Tatsache, in den meisten Fällen mit leeren Händen wieder nach Hause gehen zu müssen.